Kunst vor der Haustür - "Arbeiten" an den Originalen

Raus aus dem Schulgebäude, rein in die S-Bahn, ein kurzer Weg durch München, vorbei an klassizistischer Architektur am Königsplatz und schon steht man vor den Toren der Pinakotheken.

Wenige bayerische Realschulen haben diese beeindruckenden Museen direkt vor der Haustür.

So ist der Besuch in den Pinakotheken in den 8., 9. und 10. Kunstklassen Pflichtprogramm. Die Kunstsammlungen decken nämlich genau den jeweiligen Lehrplan ab.

Die Klasse 8 d besuchte mit StRin (RS) Kindermann die Alte Pinakothek, bestaunte und analysierte bekannte Kunstwerke. Ausgiebig wurde über Kunstwerke wie "Die Alexanderschlacht" von Albrecht Altdorfer diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich dann im Alleingang mit einem Aufgabenblatt als Unterstützung weitere Werke erschließen.

Die 9. Kunstklasse machte eine Kunst-Schnitzeljagd - erfunden von ihrer Kunstlehrerin StRin (RS) Geier. Die Neue Pinakothek war der Schnitzelort. Von der deutsche Romantik, den Nazarenern, Historienmalerei bis zum Pointillismus, Impressionismus und Wegbereitern der Moderne konnten die Kunstzweigschüler die bekannten Kunstwerke im Original betrachten. Kunst geführt entdecken - die Neuntklässler waren begeistert.
Übrigens, die Zehntklassisten waren schon bei den Originalen - in der Pinakothek der Moderne.

Na, wiedermal zeigte sich der Kunstzweig unserer Schule von seiner besten Seite: dem "Arbeiten" mit den Originalen.