ANERKENNUNG ALS MUSEUMSFÜHRER

Schüler als Kunstführer im Kallmann-Museum

„Die Führung beginnt, bitte folgen Sie mir!“ - Das trauten sich zwei besonders mutige und komptetente Schüler im Kallmann-Museum zu. Sie führten in der Tat Besucher durch die Ausstellung „Waterbound". Und das höchst erfolgreich. Deshalb überreichte ihnen Direktor Robl die Anerkennungsurkunden, die Museumsleiter Rasmus Kleine für Niclas Schröder und Philipp Seidl ausgefertigt hatte. Beide Buben zeigten und erläuterten etwa die ausgestellten Werke von Kadar Attia, Tue Greefort, Haubitz und Zoche, Jenny Holzer, Cornelius Völker, Julian Charrière, Marina Abramovic, Herrman de Vries und eine Videografie von Susanne Kutter.

"Die Führung", berichtete Philipp, "verlief immer reibungslos". Doch zum Ende hin, schmunzelte er, wurde mal sein Publikum etwas unruhig. Er hatte voller Begeisterung die doppelte Zeit geführt, da er so viel zu den Werken zu erläutern wusste. "Zum Dank gab's trotzdem einen großen Applaus. Da hab' ich mich sehr gefreut!", bekannte er freimütig.

Schulleiter Robl dankte Philipp und Niclas. Er meinte, "beim nächsten Mal seid ihr sicher wieder mit dabei!" "Klaro, wenn man uns braucht", meinten beide. Robl dankte ebenfalls den beteiligten Lehrkräften, vor allem Katharina Francke, die im Deutschunterricht die Vorbereitungen mittrug. Zu den Lehrkräften zählte er aber "ehrenhalber" auch Birgit Bayer und Rasmus Kleine vom Museum, denen er für die prima Zusammenarbeit Danke sagte.