Workshop in der Neuen Pinakothek

Erzählen zum Bild

Damit unsere Lernenden einmal mit „echter“ Kunst in Berührung kommen und Kunstwerke nicht nur in digitaler Projektion wahrnehmen können, planten StRin Böll und StRin Gnadl am Freitag, den 27. Oktober 2017, einen fächerübergreifenden Unterrichtsgang nach München in die Neue Pinakothek.
Nicht nur die Bildbetrachtung der Originale stand im Fokus des Besuches, sondern auch die im Deutschunterricht der Klasse 8d behandelte Thematik „Erzählen zum Bild“. In diesem Zusammenhang bot sich der gleichnamige Workshop bei Frau Motzer im Museum hervorragend für die Vertiefung der Unterrichtsinhalte an.

Die Gemälde des ortsansässigen Museums boten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Anregungen zum eigenen Erzählen. Während der gemeinsamen Bildbetrachtung wurden erste Stichworte gesammelt, die wiederum in einer Bildbeschreibung strukturiert wurden und anschließend Reizwörter für kreatives Schreiben bildeten. Die schriftliche Umsetzung erfolgte schließlich in der Schule.

Vor J. C. Dahls "Morgen nach einer Sturmnacht (1819)" erhielten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, einen Tagebuch-
eintrag aus Sicht der Person im Bild zu schreiben.

Eifrig machten sich die Lernenden an die Arbeit und erzielten äußerst einfühlsame Ergebnisse. Durch diesen Schreibauftrag erfuhren die Achtklässler, dass ein einziges Bild genügt, um Ideen für eine ganze Geschichte entwickeln zu können.

Vor Pilotys Werk "Semi vor der Leiche Wallensteins (1855)" ergründeten die Schülerinnen und Schüler wie kleine Kommissare den Tathergang des Mordes an Wallenstein. Es galt, im Bild Indizien für den Mord zu finden und den Täter zu überführen.



StRin (RS) Corinna Böll