NEIN - einfach NEIN

Ein Drogenpräventions-Tag der 8. Jahrgangsstufe

„Nein – einfach Nein!“ war das Motto der gleichnamigen Veranstaltung am vergangenen Donnerstag, den 15. März 2018 an der Johann-Andreas-Schmeller-Realschule in Ismaning. 117 Schülerinnen und Schüler versammelten sich an diesem Tag auf die Einladung ihrer Mitschüler der Klasse 8B hin zunächst in der Schulaula. Die Klasse hatte den Tag gemeinsam mit ihren beiden Klassenleitungen Frau Böll und Frau Lange organisiert. Nach einer kurzen Einführung durch den Schulleiter Stefan Ambrosi durften sie an vier Workshops teilnehmen, die von externen und internen Experten der Schule geleitet wurden.

„20 Sekunden für eine Entscheidung, die dein Leben verändern kann. 20 Sekunden, in denen eine Grenze überschritten wird und du nicht mehr zurück kannst! Wir möchten euch heute durch unseren Projekttag darin stärken, dass ihr es schafft, in diesen entscheidenden 20 Sekunden das Hirn einzuschalten und Nein zu sagen, einfach Nein!“

Im Dezember führte die Klasse 8B eine Umfrage zum Thema "Suchtmittel" in der 7. bis 10 Jahrgangsstufe durch. Die Ergebnisse präsentierte Frau Corinna Böll zu Beginn des Workshop-Tages. Dabei hörte die gesamte 8. Jahrgangsstufe vollkommen still zu.

Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage, die durch Schülerinnen und Schüler einer 8. Jahrgangsstufe erhoben und ausgewertet wurde. Messfehler sind daher nicht ausgeschlossen. Es wird kein Anspruch auf eine vollständige Richtigkeit erhoben. Dennoch liefert das Ergebnis einen ungefähren Aufschluss über die Situation an unserer Schule.

Mutig! Maximilian Lachnmair und Dennis Bauer (Klasse 8B) stellten ihren 117 Mitschülern der 8. Jahrgangsstufe das Programm des Workshop-Tages vor.

Erster Workshop: Rechtliche Konsequenzen des Suchtmittelkonsms

Bei der Jugendpolizeibeamtin Frau Deutsch (PI Ismaning) durften die 8. Klässler zunächst spielerisch über die Legalität von Suchtmitteln, Fastfood, Sexualität und Smartphones in ihrem „eigenen Königreich von Deutschland“ entscheiden. Eine Positionierung vor den Schildern „legal“, „eingeschränkt legal“ und „illegal“ gab dabei Aufschluss über das Meinungsbild der jeweiligen Klasse. Die einzelnen Kategorien wurden anschließend jeweils kritisch besprochen, woraufhin einige ihre Meinung noch einmal änderten.

Zweiter Workshop: Auswirkungen von Suchtmitteln auf mein Leben

Was ist dir im Leben wichtig? Was brauchst du, damit es dir gut geht? Was sind deine „Tankstellen“?

Mit diesen Leitfragen beschäftigten sich die Jugendlichen im Kurs von Frau Reiter und Herrn Pfadt. Der „Lebenstank“ konnte dabei von den Teilnehmern sehr schnell mit Begriffen wie Anerkennung, Freunde, Liebe, Natur, Familie,... gefüllt werden. Allen wurde klar: Suchtmittel stellen keine langfristige Lösung dar.

Dritter Workshop: Lass das Gras auf der Wiese

Dr. Peter Aurnhammer (Apotheke Ismaning) informierte ausführlich und eindrücklich über die Auswirkungen und Gefahren von Suchtmitteln wie Poppers, Liquid Ecstasy, Badesalzen und Co.

Vierter Workshop: Wirkungen und Gefahren von Alkohol

Einen sehr beliebten Workshop stellte der Kurs der Biologielehrerin Alexandra Haban dar. Mit einer „Alkoholbrille“ mussten die Teenager einen Parcours durchlaufen und konnten dabei feststellen, dass dies im alkoholisierten Zustand mit ca. 1,3 Promille, den die Brille simulierte, nicht so einfach möglich wäre.